Vom Gebrauch der Sprache in der Psychoanalyse
DOI:
https://doi.org/10.13130/2037-2426/12601Ключевые слова:
Sprach, Sprechen, lalangue, Sublimierung, Deutung, Verdrängung, PsychoanalyseАннотация
Die psychoanalytische talking cure interessiert über den Sprechakt oder Sprachakt hinaus die Sprache als „Struktur” im mehrfachen Sinn: als Trägerin eines Genuss-Wissens in Gestalt von Kulturimperativen (Idealforderungen, Ver- und Geboten) in Mythen, Märchen, Witzen und weiteren Manifestationen der Hoch- und Populärkultur, und als Grammatik, also Festlegung von Relationen von Subjekt, Prädikat, Objekt (vgl. Freud zu Schreber) sowie als Arsenal logischer Operationen, die den Verlauf der Schicksalswege eines Triebs bestimmen: die Verkehrung ins Gegenteil, aktiv—passiv, die Wendung gegen die eigene Person, Verdichtung und Verschiebung usw. Diese Strukturen resultieren aus dem Kulturprozess (als dessen Zwischenergebnisse), gehen aus Verdrängungs- und Sublimierungsprozessen hervor, und bilden ihrerseits die aktuellen psychischen Instrumente, darunter diejenigen der Sublimierung und der psychoanalytischen Arbeit. Einige Aspekte davon behandelt dieser Beitrag.
Скачивания
Загрузки
Опубликован
Как цитировать
Выпуск
Раздел
Лицензия

Except where otherwise noted, the content of this site is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 Unported License.
