Die Flucht als Beweis: zwischen Schuldvermutung und Naturrecht
DOI:
https://doi.org/10.54103/2464-8914/26108Parole chiave:
Flucht/ flüchtiger Gefangene, contumacia, ungerechte Inhaftierung, Recht der Selbstverteidigung, NaturrechtAbstract
Die Flucht vor ungerechter Inhaftierung und Folter wurde in der Rechtsgeschichte nur selten als schlaue Rettung des eigenen Lebens gesehen. Trotz Matthäus 10.23 durften Christen nicht fliehen, wenn ihr Glaube deswegen als schwach angesehen wurde. Im Ius Commune wurde die Flucht als ein Indiz angesehen, das schon fast wie ein Eingeständnis der Schuld wirkte. Spanische Juristen versuchten, das Zugriffsrecht des Monarchen auf Leib und Leben des Inhaftierten zu bestimmen. Spät erst entstanden naturrechtlich begründete Lehren, wonach man sich retten dürfe. Dies ist bis heute nicht allgemein zugestanden.
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